Ausstellen
Die Ausstellungen des Schulmuseums bereiten Bremer Schulgeschichte so auf, dass sie für Bremerinnen und Bremer, aber auch für ein überregionales Publikum interessant wird. Die Auswahl und die Anordnung der Objekte, Abbildungen und Dokumente sollen es den Besuchern ermöglichen, sich ein Bild von Lehren und Lernen im jeweiligen Zeitschnitt zu machen. Jede Ausstellung enthält Objekte, die zum Vergleich mit der Gegenwart anregen, sei es durch ihre Ähnlichkeit, sei es durch ihre Andersartigkeit.
Um die verbreitete Vorstellung zu konterkarieren, Schule sei doch immer gleich, gilt es Objekte auszusuchen, die Veränderungen deutlich sichtbar machen. Das Besondere der Versuchsschulpädagogik der 1920er Jahre wird angedeutet, wenn den starren Bankreihen der kaiserzeitlichen Klassenzimmer Tischgruppen aus den selben Bänken gegenüber gestellt werden. Was Frieden für das Lehren und Lernen bedeutet, lässt sich anhand von Objekten erahnen, die von den Einschränkungen und Bedrohungen während des Zweiten Weltkrieges erzählen.
Ausstellungen der Schulgeschichtlichen Sammlung finden in den eigenen Räumen statt, aber auch in Bürgerhäusern, im Bremer Rathaus, in der Sparkasse, in Einkaufszentren und außerhalb von Bremen.