Lehren und Lernen wie um 1900
Die spielerische Annäherung an historische Unterrichtsweisen, das
Suchen nach dem persönlichen Befinden und den eigenen Gefühlen in fiktiven Schulstunden vermitteln Kindern und Jugendlichen viel mehr
über vergangene Schule als langes Textstudium. In einer Reihe von Schulmuseen wurde daher "historischer Unterricht" erteilt. Oft hatten sich Kollegen als Akteure gefunden, die Unterricht "im alten Stil" noch selbst praktiziert oder erlebt haben. Um auf diese biographisch vermittelte Art
die schweigenden Klassenzimmer des Bremer Schulmuseums mit Leben zu erfüllen, fehlten persönliche Erfahrungen bei den MitarbeiterInnen. Außerdem suchten sie nach einem offenen Konzept, in dem Besucher ihren Aufenthalt im Schulmuseum mitgestalten.
 
Im Bremer Schulmuseum wurde daher eine andere Form des "historischen Unterrichts" entwickelt, der sich mittlerweile vielfach bewährt hat: Lerngruppe und Lehrkräfte schlüpfen in Rollen, die sie im Fachunterricht oder in Projekten vor dem Museumsbesuch vorbereitet haben, und unternehmen im historischen Klassenraum eine gemeinsame Zeitreise.
 
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