Bremer Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus
Wie haben Kinder und Jugendliche die Zeit des Nationalsozialismus in
Bremen erlebt? Wie wurden sie vereinnahmt, missbraucht, vielleicht
sogar zu glühenden Anhängern des „neuen Systems"? In der neuen
Dauerausstellung werden Objekte aus dem Alltag von Kindern gezeigt,
die Formen von Propaganda und Indoktrination beleuchten.
Die Präsentation beschreibt Kinder- und Jugendleben zu Hause, in
der Schule, in der Hitlerjugend, im Arbeitsdienst, in der Kinderland-verschickung und schließlich an der Front.
 
Wie es den Nationalsozialisten gelang, die Mehrzahl der Kinder und
Jugendlichen für ihre Ziele zu missbrauchen, wird in unserem
museumspädagogischen Programm erarbeitet. Durch die Beschäftigung
mit den anschaulichen Objekten, durch ein Rollenspiel oder durch die
Arbeit mit Quellenmaterial versuchen wir, Fragen nach dem damaligen
Kinder- und Jugendalltag in Bremen auf die Spur zu kommen.
 
 
Museumspädagogisches Angebot zur Ausstellung
 
ab Klassenstufe 5:
Führung (Dauer ca. 45 Minuten)
Führung mit Arbeitsbogen und gemeinsamer Auswertung
(Dauer ca. 1,5 Stunden)
 
zusätzlich ab Klassenstufe 7:
Rollenspiel zum Thema Schule im Nationalsozialismus
(Dauer ca. 2 Stunden)
 
zusätzlich ab Klassenstufe 10:
Schülerprojekt - Arbeit mit Quellen (Dauer nach Absprache)
Information und Beratung
MusPäd Angebot zur NS-Zeit ( PDF-Download )