Der qualitätsvolle Fundus birgt Handarbeiten von Bremer Schülerinnen, der  wesentliche Teile der Bremer Lehrpläne belegt:
 
Lehrplan von 1898: Geprägt von der Schallenfeldschen Methode sollten die Schülerinnen vor allem befähigt werden, durch geordnete Übungen Techniken zu beherrschen, wie die vielen Mustertücher belegen:
               
               Märktücher                                      Häkel- und Strickbänder
               Stopf- und Flicktuch                      Nähtuch
 
Lehrplan von 1916: Die lange Tradition der Mustertücher geht zu Ende. Die Schülerinnen sollten angeleitet werden, einfache Arbeiten von praktischer Brauchbarkeit auszuführen.
 
Lehrplan von 1926: Nach Einführung der vierjährigen Grundschule weist er einen wenig veränderten Lehrstoff auf. Die Nadelarbeit beginnt nun in der
3. Klasse, in den beiden ersten Klassen üben die Schülerinnen Flechten, Durchzugsarbeiten und den Kreuzstich. Ab der 5. Klasse ist wieder der Lehrplan von 1916 gültig.   
Handarbeitsarchiv
Dreverhoffscher Rahmen
 
An ihm zeigte die Lehrerin die Methode des Stickens in stark vergrößerter Form. Er war aber auswechselbar für Stopf-, Strick- oder Häkeltechniken.