Das zeigen am Beispiel der Bremer Schulentwicklung fünf Zeitschnitte.
 
Um 1800 lernten viele Kinder in "Klippschulen" und Kirchspielschulen Lesen und Schreiben. Wie dort Schulstube und Unterricht aussahen, belegen zahlreiche Dokumente.
Um 1900 besuchten fast alle Kinder in Bremen staatliche Volksschulen. Aus den gut ausgestatteten Schulgebäuden ist eine Fülle von Gegenständen erhalten. Sie vermitteln ein anschauliches Bild der Kaiserzeitschule.
In der Weimarer Zeit gründeten Reformpädagogen "Versuchsschulen". Fotografien zeigen Unterrichtsformen, die zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit ermutigten.
Die Schule im Nationalsozialismus stand im Zeichen von Indoktrination und unter dem Schrecken des Krieges. Ein großer Teil der Schüler wurde evakuiert; die in Bremen verbliebenen Kinder erlebten Schultage, die oft im Bunker endeten.
Mangel und Improvisation prägten den Neubeginn der Schule. Neue Schulen wurden gebaut. Neue Medien und neue Lernmethoden veränderten Unterricht und Schulleben grundlegend.
Schule ist nicht gleich Schule
Ausstellungskatalog zum Thema:
 
 
Geh zur Schul und lerne was
    150 Jahre Schulpflicht in Bremen