Dauerausstellung im Schulmuseum:
 
Volksschulen in der Kaiserzeit (um 1900)
Im Klassenzimmer der Kaiserzeit stehen Katheder, starre Bankreihen und rigorose Schulordnungen für Strenge, Disziplin und Bevormundung in der „Buch- und Lernschule". Wandbilder, Rechen- und Lesemaschine, ausgestopfte Tiere und Modelle umreißen den Lehrstoff und markieren den Einzug von „Anschauungsmaterialien" in den Unterricht. Von einer Verbesserung der höheren Schulbildung zeugt der Hörsaal aus dem alten Volksschullehrerseminar.
 
Reformpädagogik und die Bremer Versuchsschulen
Der „Versuchsschulraum" ist den drei Reformschulen gewidmet, die in Bremen von 1920 bis 1933 existierten. Hier wird mit Dingen experimentiert, die von der damals „neuen Pädagogik" geblieben sind: Gruppentische und Webarbeiten, Zeichnungen und Schulzeitungen, Fotos von Schulalltag und Landheimfahrten.
 
Bremer Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus
Auch in Bremen hatten die Nationalsozialisten die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen für sich gewonnen. Wie konnte ihnen dies gelingen? Anhand von Objekten, Fotos und Dokumenten in der Ausstellung lassen sich Antworten auf diese Fragen finden. Die Exponate dokumentieren Kinder- und Jugendleben zu Hause, in der Schule, der Hitlerjugend, im Arbeitsdienst, in der Kinderlandverschickung und schließlich an der Front.  
 
 
 
Aktuelle Ausstellung