Am Roland hing ein Hakenkreuz
Bremer Kinder und Jugendliche in der Nazizeit
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung
 
Herausgeber:
Schulgeschichtliche Sammlung Bremen
Verlag:
H. M. Hauschild, Bremen 2002, 143 S.
Preis: 15,00 €
 
Bezugsquelle:
Schulmuseum Bremen e.V.
Buchhandel: ISBN 3-89757-155-2
 
Auch in Bremen haben die nationalsozialistischen Machthaber die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen für sich gewonnen. Wie konnte ihnen das gelingen? Um diese Frage geht es in diesem Buch zur Ausstellung „Am Roland hing ein Hakenkreuz - Bremer Kinder und Jugendliche in der Nazizeit". Es entstand auf der Grundlage von Objekten, Fotos, Dokumenten und Erinnerungen. Bremerinnen und Bremer der Jahrgänge 1920 bis 1938 brachten sie nach einem öffentlichen Aufruf im März 2000 in die Schulgeschichtliche Sammlung. Die Beiträge und die mehr als 250 Abbildungen dokumentieren, welche Lebensstationen die nationalsozialistischen Machthaber für Kinder und Jugendliche vorsahen, wie nationalsozialistische Ideen ihre Lebensräume durchdrangen und wie sie für Hitlers politische Ziele eingespannt wurden. Für das Schicksal von jüdischen Kindern und Jugendlichen und von Kindern politisch verfolgter Eltern stehen einige Lebensgeschichten.
Die historische Darstellung wird mit einem Beitrag eingeleitet, der die Verstrickung von Kindern und Jugendlichen in der Nazizeit psychologisch beleuchtet. Die Erinnerungen an damals haben die meisten Zeitzeugen ihr Leben lang beschäftigt. Ein abschließender Beitrag beschreibt, wie unterschiedlich sie heute damit umgehen. Schließlich wird dokumentiert, wie das moks-Ensemble vom Bremer Theater zur Ausstellung das Stück „Hans und Grete" entwickelte.