Sie sind hier:

Führungen für alle

In einer allgemeinen Führung entdecken Sie die Vielfalt der Schulgeschichte Bremens: Vom Schulalltag um 1900 über moderne Konzepte in den 1920er Jahren, Propaganda in der Schule im Nationalsozialismus bis zum Wiederaufbau des Schulwesens in der Nachkriegszeit. Sie finden Alltägliches, Persönliches und Schultypisches in Objekten, Fotos und Dokumenten aus über 100 Jahren Bremer Schulgeschichte.

Oder Sie buchen eine Führung zu einem Schwerpunkt unseren einzelnen Abteilungen.

In der Führung erleben Sie den Schulalltag der Kaiserzeit. Historische Lehr- und Lernmittel wie die Bremer Erstlesefibel, eine Elektrisiermaschine, ausgestopfte Tiere, kolorierte Wandbilder und vieles mehr veranschaulichen den damaligen Unterricht. Im historischen Klassenraum können Sie in den Schulbänken sitzen, mit quietschenden Griffeln auf den Schiefertafeln schreiben und die Atmosphäre der kaiserzeitlichen Schule spüren.

In dieser Führung geht es um pädagogische Konzepte, die sich als Veränderungen im Schulalltag niederschlugen – die Umsetzung des Prinzips Anschaulichkeit durch eine Vielzahl von Lehrmitteln, die Einführung neuen Mobiliars als Ausdruck zeitgenössischer Unterrichtskonzepte, die Unterrichtsversuche der Reformpädagogen im Sinne einer Pädagogik „vom Kinde aus“ u.v.m. Was verraten uns schulhistorische Dokumente und Objekte über einen Wandel im Verständnis von Schule? Wir begeben uns auf Spurensuche.

Wie haben Kinder und Jugendliche die Zeit des Nationalsozialismus in Bremen erlebt? Wie wurden sie vereinnahmt, missbraucht, vielleicht sogar zu glühenden Anhängern des „neuen Systems“? Die Präsentation zeigt Aspekte von Kinder- und Jugendleben im Nationalsozialismus - zu Hause, in der Schule, in der Hitlerjugend, in der Kinderlandverschickung und schließlich an der Front. Ausgestellt sind berührende persönliche Erinnerungsstücke und Fotografien vieler Bremer Zeitzeugen/innen und Zeitzeugen.

Die Abteilung eröffnet Einblicke in die Welt von Kindern und Jugendlichen in den Jahren des Wiederaufbaus 1945 bis 1960. Die enge Verbindung von familiärem Alltag, Schule und Freizeit spiegelt sich in vielfältigen Objekten und Fotodokumenten. - Präsentiert werden außerdem Ergebnisse einer Kooperation mit Bremer Schulen: Was Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Altersstufen von ihren Großeltern erfragten, haben sie in Filmen, Hörstationen und kreativen Projektideen umgesetzt.

Besuchergruppen können auch Führungen zu besonderen Themenschwerpunkten vereinbaren, zum Beispiel: Die Bedeutung der Lehrmittel, der Lehrerrolle, der sozialen Situation der Schülerinnen und Schüler oder der Reformpädagogik der drei Bremer Versuchsschulen. Oder sprechen Sie uns mit Ihrem Anliegen an… KONTAKT