Die Klassenzimmer in den Bremer Volksschulen erhielten um 1900 eine Standardausstattung an Mobiliar. Dazu bekam jede Schule eine große Lehrmittelsammlung, deren Verbindlichkeit vom Senat für das Unterrichtswesen beschlossen wurde.
Das Verzeichnis von 1896 umfasste mehr als 270 unterschiedliche Lehrmittel für die Bremer Volksschulen. Dazu gehörten die Lehrbücher, eine Serie von Wandbildern und Landkarten, Modelle und Geräte für den Rechenunterricht, Präparate für die Naturgeschichte und vieles mehr. Sie wurden jahrzehntelang im Unterricht genutzt.
Heute verdeutlichen sie, welches Wissen in acht Schuljahren vermittelt werden sollte und wie sich die Vorstellung von Schulbildung durch die Jahrzehnte gewandelt hat.