Um 1900 gab es in Bremen über 100 Schulgebäude, reichhaltige Lehrmittelsammlungen, verbindliche Lehrpläne und eine staatliche Lehrerinnen- und Lehrerausbildung. Damit waren die Voraussetzungen für eine flächendeckende Volksschulbildung verwirklicht. Das historische Klassenzimmer in der Ausstellung zeigt die Standardausrüstung der Bremer Volksschulen in der Kaiserzeit.
Die museumspädagogischen Programme veranschaulichen das Lehren und Lernen um 1900 und machen spürbar, warum die Volksschule in der Kaiserzeit auch als "Pauk- und Drillschule" kritisiert wurden.