Das Schulmuseum Bremen ist in der ehemaligen Volksschule Auf der Hohwisch untergebracht. Das eindrucksvolle Jugendstil-Gebäude wurde 1904 im Stadtteil Hastedt eröffnet. Etwa 800 Mädchen und Jungen gingen hier vor über hundert Jahren jeden Tag zur Schule. Das Schulgebäude steht heute unter Denkmalschutz. Es vermittelt einen typischen Eindruck aus der Zeit, als das staatliche Schulwesen in den Bremer Industriegebieten ausgebaut wurde. Noch heute wird die Atmosphäre kaiserzeitlicher Schule Auf der Hohwisch lebendig.
Seit 1983 werden hier Gegenstände, Archivalien, Fotos und Dokumente gesammelt und erforscht, die den Bremer Schulalltag dokumentieren. Zusammen mit Kindheitserinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen veranschaulichen sie die Veränderungen im Bildungssystem.
Die Schule Auf der Hohwisch wurde in den 1960er Jahren mit der Schule Alter Postweg zusammengelegt. Seit 2008 ist die Kinderschule im Gebäude mit untergebracht.
Die Bremer Volksschule dauerte acht Jahre.
Blick von der Fährstraße aus.
Ab 1921 war ein "hauswirtschaftliches Jahr" für die Mädchen Pflicht.
Der Mitschüler Jonny wurde als sogenannter "Halbjude" verfolgt.
Der Erdbunker unter dem Schulhof. 1996 wurde er wiederentdeckt und saniert.
Ein Blick in das Klassenzimmer der "ABC-Schützen" 1954.
Eine ausführliche Präsentation über die Geschichte der Schule Hohwisch finden Sie hier: Schule Hohwisch (mp4, 8.5 MB)